Ende letzten Jahres führten wir im Auftrag unseres langjährigen Vertragspartners, dem Erzbistum Paderborn, einen Privatumzug von Österreich nach Deutschland durch. Konkret ging es von Wien nach Siegen. Bereits 2022 begleiteten wir diesen Kunden bei einem Umzug von Warstein nach Wien. Daher wurden wir erneut mit der Umsetzung beauftragt.
Der Privatumzug von Österreich nach Deutschland erfolgte als Full-Service-Leistung mit Packarbeiten und Möbelmontagen. Insgesamt transportierten wir rund 60 Kubikmeter Umzugsgut. Dabei mussten wir eine rechtliche Vorgabe beachten. Als deutsches Umzugsunternehmen dürfen wir in Österreich keine Lampen montieren. Das gilt auch dann, wenn unsere Mitarbeiter einen in Deutschland anerkannten Elektroschein besitzen.
Unser Kunde reagierte sehr kooperativ und übernahm die Lampendemontage selbst. Dafür bedanken wir uns für seine Flexibilität und sein Verständnis. Alternativ hätten wir einen Partner in Wien eingesetzt. Dieser hätte auch die Halteverbotszone vor Ort eingerichtet.
Innerhalb der EU ist keine Zollabwicklung nötig. Trotzdem hielten wir alle formalen Vorgaben ein. Wir beantragten die erforderlichen A1-Bescheinigungen und meldeten die Mitarbeiter ordnungsgemäß über das ZKO3-T-Formular an.
Zunächst planten wir eine Zwischenlagerung in unserem Lager in Paderborn, da noch keine Wohnung in Siegen verfügbar war. Etwa drei Wochen vor dem Umzug fand der Kunde jedoch eine passende Wohnung. Deshalb entluden wir das Umzugsgut direkt in der neuen Wohnung im dritten Obergeschoss. Da kein Außenaufzug möglich war, unterstützte uns zusätzliches Entladepersonal eines Partners vor Ort.
Der Umzug verlief reibungslos und war innerhalb einer Woche abgeschlossen.



